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Wir sind gut aufgestellt

kdt

SULGEN. Seit Beginn dieses Jahres steht Norbert Schoch an der Spitze der Feuerwehr Sulgen-Kradolf-Schönenberg. Der 40jährige Kradolfer folgt Paul Gubler junior nach. Der neue Kommandant hätte gerne mehr Frauen in seiner Truppe.

«Mein Vater war schon in der Feuerwehr; durch ihn habe ich einen Einblick erhalten und dadurch ist mein Interesse an dieser Organisation geweckt worden», erzählt Norbert Schoch, der seit seinem 20. Lebensjahr Feuerwehrdienst leistet. Aufgrund seines Engagements und seiner Fähigkeiten stiess er in den Kreis jener vor, die sich für höhere Aufgaben innerhalb des Zweckverbandes empfahlen. Nach der erfolgreichen Absolvierung diverser Weiterbildungskurse und der Ernennung zum Vizekommandanten hat Schoch nun die oberste Sprosse auf der Karriereleiter einer Ortsfeuerwehr erreicht.

 

Zeitaufwand nimmt zu

Schoch nimmt die neue Aufgabe mit Elan, Ehrgeiz und Freude in Angriff, auch wenn sich seine Freizeit dadurch noch mehr reduzieren wird. Durchschnittlich fünf bis sieben Stunden pro Woche werde er als Kommandant für die Feuerwehr tätig sein, schätzt Schoch. Sein Arbeitsfeld werde sich durch die neue Funktion ändern. Als Vizekommandant sei man noch näher bei den Kameraden, auf einen Kommandanten warte hingegen ziemlich viel Arbeit im administrativen Bereich. Kopfzerbrechen bereitet Schoch diese Aussicht jedoch nicht. «Ich bin jemand, der gerne plant.» Der neue Kommandant erachtet auch die Rahmenbedingungen als reizvoll. Nirgends arbeite man mit so vielen unterschiedlichen Menschen zusammen wie in der Feuerwehr, gibt er zu bedenken.

Nachwuchs rekrutieren

Die Feuerwehr Sulgen-Kradolf-Schönenberg ist laut Schoch im Moment gut aufgestellt und in der Lage, ihre Aufgaben mit hoher Kompetenz zu erfüllen. Diese Einschätzung gelte sowohl für die fachliche Ausbildung der Leute als auch für die Ausrüstung und die Infrastruktur. «Die Beschaffungen wurden unter meinem Vorgänger immer zum richtigen Zeitpunkt gemacht; darauf kann man aufbauen», stellt Schoch fest.

Ein Hauptaugenmerk werde man aber auf die zahlenmässige Stärke der Mannschaft legen müssen. «Der Bestand sollte nicht unter 90 sinken», warnt Schoch. Vorerst sei diese Gefahr gebannt. Dieses Jahr hätten sieben Personen, darunter zwei Frauen, Interesse am Feuerwehrdienst bekundet. Damit könnten die sechs Abgänge wettgemacht werden.

Wer ist für Dienst geeignet?

Grundsätzlich könne jede Person ab 18 Jahren, egal ob Mann oder Frau, in die Feuerwehr aufgenommen werden, erklärt Schoch. Gewisse Voraussetzungen sollten Interessierte allerdings erfüllen. «Ein guter Feuerwehrmann ist stets offen für Neues, er denkt kameradschaftlich und ist körperlich fit, er muss sich in ein Team integrieren können und bereit sein, Hierarchien zu akzeptieren», beschreibt der Kommandant das Anforderungsprofil.

Schoch würde es begrüssen, wenn sich mehr Frauen zu einem Eintritt in die Feuerwehr entschliessen könnten. Sie würden neue Sichtweisen einbringen und auch dem Klima innerhalb der Mannschaft gut tun, ist er überzeugt. Zudem seien Frauen oft besser und schneller verfügbar. Eine Einschränkung gibt es nach den Worten Schochs aber doch: «Die Frauen müssen sich in einer Männerwelt, wie sie die Feuerwehr ist, auch wohl fühlen.»

Neu in der Rolle des Chefs

Mit seiner Beförderung ist Schoch zum Vorgesetzten seiner Kameraden geworden. Ein Problem sieht er darin nicht. Er könne weiterhin Kollege sein, trage aber die Verantwortung und müsse auf die Einhaltung der Vorschriften pochen. Wenn es darauf ankomme, könne es daher keine Zugeständnisse oder Privilegien geben; da müsse er die Richtung vorgeben und sich durchsetzen. Als autoritär möchte Schoch seinen Führungsstil trotzdem nicht bezeichnen. «Ich strebe diesbezüglich ein gesundes Mittelmass an, bei dem auch Vernunft und Kollegialität zum Zuge kommen.»

Quelle: http://www.tagblatt.ch

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