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Stille Helden gesucht statt Rambos

FRAUENFELD. Besorgniserregend ist die rückläufige Mitgliederentwicklung bei den Thurgauer Feuerwehren noch nicht. Damit sich die Korps in Zukunft aber halten können, lancieren der Feuerwehrverband und das Feuerschutzamt nun eine Werbekampagne.

Fast 30000 Einsatzstunden leisteten die 4689 Thurgauer Feuerwehrleute letztes Jahr. Dabei wurden 1,5 Millionen Liter Wasser aus Thurgauer Kellern gepumpt und zehn Personen aus ihren Fahrzeugen geschnitten. Eindrückliche Zahlen. Vor nicht allzu langer Zeit zählten die Stützpunkt- und Ortsfeuerwehren im Kanton aber noch über 5000 Mitglieder.

Ziel: Nicht unter 4000 Personen

Durch die immer bessere Ausbildung und technische Ausstattung braucht es zwar weniger Personal als früher. Gleichwohl muss Feuerwehrinspektor Christian Stähli vom Feuerschutzamt Thurgau feststellen: «In den kommenden Jahren könnte es für die Feuerwehren zu Problemen bei der Rekrutierung kommen.» Dieser Problematik will das Feuerschutzamt nun zusammen mit dem kantonalen Feuerwehrverband proaktiv entgegentreten – damit es gar nie zu einer Personalknappheit kommt. Das Ziel der nun lancierten Werbe- und Imagekampagne «Wir suchen stille Helden» ist klar: Der Bestand der 64 Thurgauer Korps soll langfristig auf über 4000 Personen gehalten werden.

Das Feuerwehrwesen ist zwar eine kantonale Aufgabe, die Organisation der einzelnen Feuerwehrkorps ist aber Sache der Standortgemeinde. Das Feuerschutzamt und nicht zuletzt auch die Gebäudeversicherung Thurgau hätten aber grosses Interesse an funktionierenden Korps, sagt Stähli. Deshalb soll den Gemeinden auch eine übergeordnete Rekrutierungsunterstützung zur Verfügung gestellt werden. Im Zentrum steht dabei die Message, dass jeder Mensch, egal ob Mann oder Frau, vom Bankdirektor bis zur Hausfrau und vom Büezer bis zur Studentin, Feuerwehrdienst leisten kann. Um kein falsches Bild zu vermitteln, verzichtet der Imagefilm auf www.stille-helden.ch bewusst auf Action. Er zeigt denn auch den Tag nach einem Einsatz statt des Einsatzes selber. Soll heissen: Die Thurgauer Feuerwehrorganisationen brauchen stille Helden statt irgendwelcher Rambos, die nur auf Action aus sind.

Feuerwehrleute als Models

Nicht anders verhält es sich mit dem informativen Werbeprospekt, das vorerst in 15 000 Stück an die Korps abgegeben wird. Bebildert ist es nicht mit Hochglanz-Models, sondern echten Thurgauer Feuerwehrleuten, die kurz zu Wort kommen. Für den einheitlichen Wiedererkennungswert werden diese Feuerwehrleute ab 1. Februar als lebensgrosse Figuren an den Thurgauer Strassen stehen und von Plakaten lachen, um auf die kantonale Aktionswoche (siehe Kasten) aufmerksam zu machen.

Um Geld zu verdienen, müsse man nicht in die Feuerwehr, sagt Stähli. Man komme zwar um die viel zu tiefe Ersatzabgabe herum. Aber es spiele sicher auch Idealismus mit, sich für Mitmenschen in Not einzusetzen und einen Teil der Freizeit zur Verfügung zu stellen. Handfeste Vorteile sieht Stähli derweil in den verschiedenen Aus- und Weiterbildungen. Das stelle hochwertige Erwachsenenbildung dar, die auch von Arbeitgebern geschätzt werde.

Quelle: http://www.tagblatt.ch

Der Feuerwehr Zweckverband Sulgen wird im Rahmen dieses Kapagne einen "Tag der offenen Tür" veranstalten. Aktuelle Informationen finden Sie in userem Terminkalender 

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