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Datum 19. Oktober 2019, 00:00

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Grossbrand mitten im Dorf

Angriffsuebung

Neukirch an der Thur:

Am Montagabend rückte der Feuerwehr Zweckverband Sulgen-Kradolf-Schönenberg aus. Ziuel ist das brennende "Haus Neukich". Da Blaulicht und Sirene fehlen, ist klar: Es handelt sch um eine Übung.
Um 19.45 Uhr wird der Alarm ausgelöst, eine Viertelstunde später treffen die ersten Fahrzeuge am Schadenplatz ein. In der Küche der Liegenschaft Hinterdorf 15, bekannt als "Haus Neukirch", ist Feuer ausgebrochen, das sich rasch ausbreitet. Im ganzen Gebäude kommt es zu einer starken Rauchentwicklung, die Wasserversorgung mit Löschwasser stellt sich als Problem heraus.
Dieses Szenario bietet sich den Feuerwehrangehörigen des Zweckverbandes Sulgen-Kradolf-Schönenberg, die Aufgrund der Dimension des Brandes von Kollegen des Feuerwehr-Stützpunktes Bischofszell Unterstützung erhalten werden. Fachlich korrekt ausgedrückt, ist Neukirch an diesem Abend Schauplatz einer sogenannten Angriffsübung.

 

Realistisch
Norbert Schoch Feuerwehrkommandant

Die Angriffsübung soll möglichst realistisch gestaltet sein.
Aus diesem Grund kommt auch Rauch zum Einsatz

Unterirdiescher Weiher
Von einer Angriffsübung sprechen wir, wenn die ganze Feuerwehr beteiligt ist, erklärt Kommandant Norbert Schoch. Alles, was die einzelnen Züge im Laufe des Jahres gelernt und trainiert haben, werde bei dieser abscjliessenden Übung einem Test unter realistischen Bedingungen unterzogen. Ein wichtiges Element der Übung sei auch die Zusammenarbeit mit der Stützpunkt Feuerwehr.  Der Einsatz wird durch verschiedene Umstände erschwert. So findet die Feuerwehr räumlich enge Verhältnisse vor, und für die Versorgung mit Löschwasser muss sie mit Schläucheneine etwas 750 Meter lange Leitung legen. Der Feuerwehrkommandant weist auf eine lokale Besonderheit hin.

Hier in Neukirch gibt es für das Löschwasser eines egens angelegten unterirdischen Weiher. Die vierköpfige Übungsleitung unter den Vorsitz von Michael Honegger achtet besonders auf die Personenrettungen, sie einerseits im Dachgeschoss mittels Anhängeleitererfolgen, andernseits im Keller durch den Atemschutztrupp ausgeführt werden. Um ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude zu verhindern, wird das gefährdete Objekt vom Hubretter aus mit Wasser unterstützt.

Lob und Kritik
Gegen 21 Uhr ist die Alarmübung zu Ende. ie 60 bis 70 Feuerwehrangehörigen aus der Gemeinde Sulgen und Kradolf-Schönenberg sowie die 20 Kollegen vom Stützpunkt Bischofszelltreffen sich am Rande des fiktiven Unglücksort zur Schlussbesprechnung. An dieser geizen die Mitglieder der Übungsleitung nicht mit Lob. Sie sprechen aber auch aus, was noch zuz verbessern ist.

Atemschutz profitiert von Anschaffung

Sulgen Die Bevölkerung hatte Gelegenheit, den gemeinsamen Werkhof der Gemeinden Sulgen und Kradolf-Schönenberg zu besichtigen. Am gleichen Anlass erhielt der Feuerwehrzweckverband ein neues Fahrzeug.

neues fahrzeug

Abfallkörbe kontrollieren, öffentliche Brunnen reinigen, Geländer am Hoferweg setzen, Gras mähen und Hydrant Nr. 70 kontrollieren – das sind nur einige der Aufgaben, die auf dem Wochenplan vermerkt sind, der im Flur des Werkhofs hängt, den die Gemeinden Sulgen und Kradolf- Schönenberg seit gut einem Jahr gemeinsam betreiben. Dass der Aufgabenbereich des Werkhofs noch viel umfassender ist, zeigte sich am Tag der offenen Tür, zu dem die beiden Gemeinden am letzten Samstag einluden. Beim Rundgang durch das Gebäude an der Auholzstrasse erhielten die Besucher einen Einblick in die Wasserversorgung. Neben den neuen, glänzenden Hydranten zog ein altes, verrostetes Rohr die Blicke auf sich. Es war tags zuvor an der Bleikenstrasse ausgegraben worden. «Gestern erlebte die Wasserversorgung einen schwarzen Tag. Gleich an drei verschiedenen Stellen brach die Leitung», beantwortete Andreas Opprecht, Gemeindepräsident von Sulgen, die Frage eines Besuchers. An weiteren Ständen erhielten die Einwohner Informationen zu den Ausbildungsberufen in den Gemeinden oder zu den Neophyten. Im Zentrum des Interesses standen der Geräte- und Fuhrpark des Werkhofs und der Feuerwehr. Punkt 12 Uhr dröhnte aus den Lautsprechern «Eye of the Tiger ». Zum Takt des Rocksongs rollte Tor 2 des Feuerwehrdepots nach oben und legte den Blick auf das neue Fahrzeug frei, das der Bevölkerung buchstäblich mit Schall und Rauch präsentiert wurde. «Das bisherige Atemschutzfahrzeug ist über 20 Jahre alt und für heutige Bedürfnisse viel zu eng», erklärte Hanspeter Kernen, Gemeinderat und Präsident der Feuerwehrkommission. «Die Beschaffung des neuen Autos war eine Zangengeburt und hat relativ lange gedauert. Mit grosser Freude dürfen wir heute ein massgeschneidertes Fahrzeug mit Atemschutzcontainer übergeben», sagte er. Laut Kernen wurde das 270000 Franken teure Gefährt durch einen Beitrag der Gebäudeversicherung (80000 Franken) subventioniert. Für den Restbetrag kommen die beiden Gemeinden auf. Hansruedi Burkhardt, Geschäftsführer der Lieferfirma Alfag, überreichte Kernen eine Flasche Sekt, an der die Fahrzeugschlüssel befestigt waren. Kernen gab sie gleich an Norbert Schoch, den Kommandanten des Feuerwehrzweckverbandes Sulgen– Kradolf-Schönenberg, weiter.

Quele: Thurgauerzeitung.ch

Der erste Feuerwehrzweckverband im Kanton Thurgau: Sulgen-Kradolf-Schönenberg

Bis Ende der 60er Jahre gab es eine Feuerwehr in Kradolf und, auf der anderen Seite der Thur, eine Feuerwehr in Schönenberg; beide arbeiteten in bestem Einvernehmen und erkannten schon früh, dass eine Zusammenlegung durchaus seine Vorteile hat. 1970 war es dann soweit, die beiden Ortsfeuerwehren wurden zusammengelegt und man fand für die vielen offenen Fragen jeweils einvernehmliche Lösungen. So war es ein ungeschriebenes Gesetz, dass, wenn der Kommandant aus Kradolf kam, der Vize ein Schönenberger sein musste und umgekehrt. Sulgen erkannte die Vorteile und schloss sich dem Zweckverband an.Gut 100 Feuerwehrleute leisten im Feuerwehrzweckverband

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Arbeit für die 90 Feuerwehrkräfte

 feuerwehrkraefte

Norbert Schoch Kommandant Feuerwehr Sulgen-Kradolf-Schönenberg

Herr Schoch, welches sind die Schwierigkeiten, mit denen Sie sich zu beschäftigen haben, wenn Sie so eine grosse Übung planen?

Sie haben es schon selbst angedeutet: Bei einer grossen Übung muss man schauen, dass man für die rund 90 Angehörigen der Feuerwehr, welche eintreffen, auch wirklich eine Arbeit hat. Das bedingt schon ein gewisses Mass an Planung.

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