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Rettung aus dem Gülleloch

Im Lehrgang üben die Feuerwehroffiziere die Rettung von Grosstieren im Brandfall.(Bilder: Barbara Hettich)

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Im Lehrgang üben die Feuerwehroffiziere die Rettung von Grosstieren im Brandfall. (Bilder: Barbara Hettich)

OLMERSWIL ⋅ Grosstier-Rettung auf dem Kamelhof: Die Feuerwehren aus dem Einzugsgebiet des Stützpunkts Bischofszell übten an Kuh und Pferd.

Mit der Drehleiter ein verirrtes Kätzchen vom Baum zu holen – das ist für einen gestandenen Feuerwehrmann keine grosse Sache. Ein Grosstier zu retten hingegen schon. Und genau dies war das Thema des Workshops für Offiziere der Feuerwehren im Einzugsgebiet des Stützpunktes Bischofszell am Montagabend auf dem Kamelhof in Olmerswil bei Neukirch an der Thur. Eines vorweg: Die Kamele durften im Stall bleiben und friedlich kauend zuschauen, wie ein Pferd und eine Kuh in Netze verpackt und zum Abtransport bereit gemacht wurden.

«Kamele retten dürfte bei uns wohl nie zum Alltag werden», sagt Norbert Schoch von der Feuerwehr Sulgen-Kradolf-Schönenberg. Er hatte die Übung mit Michel Honegger, oder besser den Workshop, gemeinsam mit dem Schweizer Grosstier-Rettungsdienst vorbereitet.

Das Szenario: Eine Kuh oder ein Pferd fällt in ein Gülleloch, und wie bei allen Katastrophen wird zuerst die Feuerwehr aufgeboten. Was tun? «Einen kühlen Kopf bewahren, mit dem Gebläse das Gülleloch entlüften und alles absichern», erklärte Grosstier-Retterin Andrea Conrad vom Stützpunkt Rheintal. Kühe und Pferde können schwimmen und, wenn sie genügend frische Luft bekommen, könne nicht viel passieren. Tierarzt und der Grosstier-Rettungsdienst sollten aufgeboten werden. Erst nachdem der Tierarzt das Tier medikamentös ruhiggestellt habe, könne man es wagen, ins Gülleloch zu steigen um der Kuh oder dem Pferd das passende Transportnetz anzulegen.

Der Grosstier-Rettungsdienst ist mit den verschiedensten Transportnetzen bestens ausgerüstet, vom Nilpferd bis zum Schaf können diese Spezialisten dafür sorgen, dass Tiere ohne Schaden aus misslichen Lagen befreit werden. Das konnten die Feuerwehrangehörigen praxisnah erfahren. Einer Kuh von Landwirt Roman Schönholzer montierten sie nach genauesten Anweisungen ein Netz um den Bauch. Die Kuh hatte daran nichts auszusetzen und machte den ganzen Zirkus geduldig mit.

Kühe sind bekanntlich gutmütige Tiere, Pferde hingegen geraten schnell in Panik, sind Fluchttiere. Für die Übung hatte der Grosstier-Rettungsdienst deshalb den über 30-jährigen Negro mitgebracht, den einfach nichts aus der Ruhe brachte. Nebst einem Netz um den Bauch bekam das alte Pferd auch noch eine Art Hose um das Hinterteil verpasst. An den Kran musste er aber nicht, auch verzichtete das Team auf die Vorführung, wie ein Pferd in den Rettungsanhänger verfrachtet wird.

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